Seminarhotel im Schwarzwald – aber modern!

Unsere Gäste betonen immer wieder, daß unser Haus mehr ist als irgendein ein Seminarhotel Schwarzwald. Wir wollen uns auch nicht mit einem Seminarhotel mit üblichen Hotelbetrieb mit Vollpension vergleichen. Wer etwas Besonderes und Individuelles sucht, ist bei uns richtig aufgehoben! In welchem Seminarhotel im Schwarzwald ist die Gruppe komplett unter sich? Und kann dann auch noch einen Koch-Event machen?

Unsere Gäste sollen frei und selbstständig in unserem Haus bewegen können. Unser eisernes Prinzip ist, daß nur jeweils eine Gruppe im Haus ist. So springen keine anderen Gäste im Haus herum. Die Gruppe ist unter sich ohne Ablenkung. Von den Gruppen und den Trainern bekommen wir immer wieder das Feedback, daß das einzigartig ist. So wird den Teams erleichtert in Themen ein- und abzutauchen.

Es gibt eine Kaffeebar, in der sich unsere Gäste die ganze Zeit selbst versorgen können. Das gilt für die sonstigen Getränke. Zum Tagesstart versorgen wir die Gruppe mit einem Frühstücks-Buffet in unserer Panaroma-Lounge. Über Mittag bekochen wir die Gruppe und versorgen sie auch in den Pausen.

Für den Abend empfehlen wir einen Spaziergang zu den örtlichen Restaurants. Immer mehr Gruppen nutzen inzwischen die Möglichkeit, einen Koch-Event in unserem Seminarhotel zu buchen.

Den Ausklang gibt es auf der gemütlichen Couch-Landschaft. Mit Blick auf die abendliche Schwarzwald-Landschaft und den flackernden Kaminofen. Die Bar incl. Getränke steht unseren Gästen offen.

Wenn man mit einem Seminarhotel Business-Zielgruppen ansprechen möchte, dann drängt sich der Schwarzwald nicht auf. Die Dichte an Unternehmen ist niedriger als in Großstädten. Meine Frau und ich waren viel in Deutschland unterwegs und immer stärker ist bei uns Wunsch geworden, wieder in der Heimat sesshaft zu werden. Mein Frau ist im südlichen Schwarzwald nahe der Schweizer Grenze in Waldshut-Tiengen aufgewachsen. Ich komme aus Freiburg. Wir beide fühlen uns im Schwarzwald zuhause.

Wir sind sehr froh, daß wir in Saig ein Objekt gefunden haben, bei dem wir einen grossen Seminarraum, ausreichende Grünfläche und 11 Gästezimmer direkt im Seminarhotel haben. Das Ganze eingebettet in die Natur des Hochschwarzwaldes auf 1.020m 8dtssoa. Mit einem traumhaften Blick über die Hügel des Schwarzwaldes und insbesondere in den Wintermonaten mit dem Blick auf die Schweizer Alpen.

Unser Seminargäste sprechen gerne von einer besonderen Atmosphäre, in der man bei uns eintaucht. Vielleicht liegt das an dem weiten Blick aus der grossen Fensterfront? Kommen so vielleicht die Gedanken ins Fließen? Auf jeden Fall fühlen sich die Seminargruppen bei uns schnell zuhause. Und dem einen oder anderen fällt es dann schwer wieder abzureisen

SÜDKURIER berichtet über die Saiger Lounge

Vor ein paar Wochen war eine Journalistin bei uns, die unbedingt einen Artikel über unser Haus schreiben wollte. Der SÜDKURIER hatte auch großes Interesse an dem Vorher und Nachher, da der Artikel im Bau- und Architektur-Umfeld erscheinen sollte. Es war für uns eine schöne Gelegenheit, mal wieder ein paar alte Bilder vom Umbau anzuschauen. Manche tun wirklich weh. Und wir haben uns gefragt, wo wir nur die ganze Energie hergenommen haben…


Den gesamten Artikel als pdf gibt es hier: Saiger Lounge_Südkurier


 

Weitere Informationen zu unserem Konzept

Was Tab Team Challenge mit Betriebsausflug zu tun hat?

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Entwicklungen und Spielformen durch neue Technik ermöglicht werden. Ob die Brüder Grimm geahnt haben, was mal alles aus den Brotkrumen von Hänsel und Gretel entstehen wird?

Die gute alte „Schnitzeljagd“ hat uns schon die ganze Kindheit auf sämtlichen Geburtstagen begleitet. Interessant wurde es immer dann, wenn Wind und Regen den Botschaften zugesetzt haben. Nicht selten wurde die Jagd frustriert und ergebnislos abgebrochen. Und die durchnässte Kinderhorde dann mit Süßigkeiten und „Topfschlagen“ wieder aufgepäppelt. Digitaler wurde es dann, als die ersten Zettel-Botschaften mit Computer erstellt wurden. Die Landkarten wurden detailgenauer.

Mit „Geocaching“ wurde dann allerdings eine ganz neue Ära eingeläutet. Ein neues Freizeitangebot, welches oftmals die Technikverliebtheit des Vaters mit dem Interesse der Kinder an dem Smartphone kombinierte. Es gibt inzwischen die verschiedensten Variationen. Sei es in der Stadt, im Wald oder sonst wo… die Schätze werden dort an den Stellen wirklich noch versteckt – und hoffentlich dort auch gelassen. Auch wenn der Wert der Schätze ideeller wird, ist die Freude in dem Moment ungebremst, wenn Indiana Jones mit Smartphone und App bewaffnet den Schatz aufgespürt hat.

Nun war eine Gruppe mit 14 Personen bei uns in der Saiger Lounge zu Gast, die bei ihrem Betriebsauflug im Schwarzwald eine „Tab Team Challenge“ gemacht haben. Ja, genau. So ging es mir auch. Was ist das?

Tab = Tablet. ….(die Mitte ist bekannt)…. Challenge = Wettkampf.

Wie das geht? Mindestens 2 Teams werden jeweils mit einem Tablet ausgerüstet und machen sich auf den Weg. An dem definierten GPS-Punkt finden Sie Aufgaben, die dann zu lösen sind und im Tablet dokumentiert werden (z.B. Wieviele Kuckucksuhren hängen an der Hauswand). Der Supervisor verfolgt das Spiel am Bildschirm. Und bis die Teams zurückkehren, wurden die Punktestände schon längst errechnet und der Sieger steht fest.

Nach 3 Stunden kehrten die Team zurück. Die gesamte Gruppe hatte offensichtlich große Freude mit dem Firmen-Event. Und die Sieger-Gruppe präsentierte sich am Ende stolz (siehe Bild). Danke an Julian Höpken von Bitou aus Staufen und sorry, daß ich Dich die ganze Zeit mit neugierigen Fragen gelöchert habe.

Gastbeitrag: Mit besten Freunden eine unbeschwerte Zeit erleben.

Zu meinen Leidenschaften gehört es, schöne Orte zu finden, an denen ich mit meinen besten Freunden unbeschwerte Tage verbringen kann. Nicht immer einfach, denn es soll eben nicht das klassische Hotel oder eine Pension sein. Doch umso schöner, wenn es gelingt, einen solchen Ort zu finden. Die Saiger Lounge ist mein jüngstes Fundstück und ein wunderbarer Ort, gemeinsame Zeit zu verbringen und sich dabei ganz wie zu Hause zu fühlen.

Mit insgesamt 10 Personen haben wir Anfang September 2015 vier Tage in der Saiger Lounge verbracht. Und wir waren uns einig: nach vielen gemeinsamen Kurzurlauben haben wir uns hier besonders wohl gefühlt.

Die Wohlfühlfaktoren: Mit 10 Personen hatten wir die Lounge für uns allein und durften uns in allen Räumen frei bewegen. Eine Einrichtung, die hochwertig und gemütlich ist, Altes und Neues geschickt verbindet; ein Frühstücksbuffet, das keine Wünsche offen lässt; eine Sauna mit Vogelgezwitscher; zwei Terrassen – dazu ein unbezahlbarer Blick über den Hochschwarzwald bis zu den Alpen. Und eine himmlische Ruhe.

Zu etwas Besonderem wurde unser Aufenthalt vor allen Dingen durch die Fürsorge unserer Gastgeber. Der brennende Kamin als wir nach dem Abendessen in die Lounge zurückkommen, die Schwarzwälder Kirschtorte, die mir als Geburtstagskind von unseren Gastgebern als Überraschung für mich und meine Gäste serviert wird, ein Frühstückstisch, der jeden Morgen in anderen Farben eingedeckt ist, die Kaffee- und Tee-Bar an der wir uns rund um die Uhr bedienen können, die Tipps für unsere Wanderungen – und, und, und.

Ein Highlight ist die Küche, die mit einem riesengroßen Kochblock einlädt, mit einer ganzen Gruppe gemeinsam zu kochen. Und genau das haben wir vor, wenn wir das nächste Mal wiederkommen. Und ein nächstes Mal wird es auf jeden Fall geben.

Birgit Neubauer

Workshop-Killer: Beamer

Immer wieder beobachte ich, dass der Beamer bei Workshops eine (zu) zentrale Rolle einnimmt.

Zum Start einer Veranstaltung versucht ein Kollege das Ganze zum Laufen zu bekommen. Es passen die Stecker nicht (Stichwort: VGA, HDMI oder HDMI Micro) oder die Konfiguration am Computer klappt nicht. Die Suche nach dem Experten folgt: „Herr Schulz, Sie kennen sich doch aus mit Technik, können Sie mal schauen?“ Und selbst, wenn es gleich funktioniert, wird die Zeit gerne genutzt, um Beamer-Geschichten zu erzählen, bei denen es nicht funktioniert hat. Das Gerät zieht von Beginn an die Aufmerksamkeit auf sich.

Auch im späteren Verlauf erweist Ihnen der Beamer folgende Bärendienste:

  • Die Augen der Teilnehmer sind ständig auf die Projektionsfläche gerichtet
  • Der Kinoeffekt versetzt die Teilnehmer in eine passive Konsumentenhaltung.
  • Das Summen schläfert die Teilnehmer ein.
  • Der Beamer verbraucht die letzte Frischluft im Raum.
  • Im Sommer eignet sich der Beamer prima, die Kaltgetränke anzuwärmen und Raum auf Saunatemperatur anzuheben.

Aber im Ernst. Ganz ohne geht es halt bei einem Business-Workshop auch nicht. Zu klar sind die Vorteile, wenn man einer grösseren Gruppe umfangreiche Informationen vermitteln möchte (ppts, Videos, Beispiele im Internet, etc.). Da es eine Illusion ist, den Beamer komplett aus dem Workshop-Alltag zu verbannen, geht es darum das Gerät richtig einzusetzen.

Für den Umgang mit dem Beamer bei Business-Workshops empfehle ich:

  1. Am Anfang ist die Kiste aus – Gerade zu Beginn geht es nur darum, am Ort und im Thema anzukommen und mit den anwesenden Menschen den Kontakt zu schliessen. Ein Beamer zieht hier die Aufmerksamkeit ab und auf sich.
  2. Weniger ist mehr – Spätestens bei den Worten: „Ich habe da mal ne ppt vorbereitet und weiß nicht, ob es hilft“ sollte ein Moderator hellwach sein. Tipp: Vorher klären, mit welchem Ziel was am Beamer gezeigt werden soll und wie lange das dauert. Und dann darauf achten, dass das eingehalten wird.
  3. Analog ist wieder cool – Bringen Sie von Präsentationen immer eine Auswahl von Ausdrucken mit, die im Raum aufgehängt werden. So sind relevante Inhalte später noch sichtbar und verfügbar. Ausserdem können aktuelle Inputs handschriftlich ergänzt werden und die Ergebnisse einer Diskussion an Ort und Stelle festgehalten werden.

In der Saiger Lounge stellen wir für Workshops einen Flat Screen zur Verfügung. OK, sicherlich besser als ein Beamer, da er keinen Lärm macht und nicht soviel Wärme produziert. Allerdings bleibt es bei der Verwendung uneingeschränkt bei den gleichen Empfehlungen.

Welche weiteren Überlegungen für den idealen Workshop-Ort helfen?

Weitere Informationen zu unserem Seminarhaus-Konzept

 

Eine Wohlfühlpension für Gruppen.

Wir haben wirklich lange überlegt, was die Saiger Lounge eigentlich ist?

Ein Seminarhaus oder ein Tagungshotel? Ein Hotel sind wir nicht, denn dazu ist die Saiger Lounge mit den 11 Zimmern zu klein und wir bieten keine Vollpension an. Wobei Seminare und Tagungen eben der Gruppen-Aspekt es schon trifft. Vielleicht ein Gruppenhaus? Aber rutschen wir dann in Kategorie der Seminarhäuser und Selbstversorgerhäuser.

Die Saiger Lounge ist eigentlich mehr als ein Selbstversorgerhaus, das abgelegen am Waldesrand steht. Wir wollen mit einem Frühstück gerne dafür sorgen, dass es einen guten Start in den Tag gibt!  So wie bei einem Garni oder einer Frühstücks-Pension.

Allerdings sollen Gruppen sich im Haus über den Tag wohl fühlen und frei bewegen können. Sich einen Kaffee holen, sich den Platz im Haus suchen, der gerade zur Stimmung oder einer Aufgabe passt. Hmmm… dann vielleicht: Persönliches Tagungshotel mit liebevoll eingerichteten Zimmern? Seminarhaus mit Extra-Komfort?

All das trifft ein bisschen zu, aber dann doch nicht richtig. Wir nenne es: „eine Wohlfühlpension für Gruppen“.

 

Hier noch weitere Infos…

Die Idee hinter der Saiger Lounge

Über die letzten 20 Jahre habe ich beruflich als Berater und Moderator in vielen Besprechungsräumen bei Unternehmen und in Seminarhotels gearbeitet. Ich war auf der Suche nach einem Ort, an dem man sich aus der nüchternen Büroatmosphäre herauslösen kann und an dem man sich sofort wohl fühlt. Und man sich nicht in der Maschinerie und Anonymität eines grossen Seminarhotels verloren fühlt.

Während eines Trainings in Salzburg ist bei mir dann der Entschluss gereift, diesen Ort nicht mehr länger zu suchen, sondern ihn selbst zu erschaffen. Um ihn dann auch anderen Trainern, Gruppen und Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

Für meine Frau ist das Beherbergen von Menschen eine Herzenssache. Nach vielen Jahren in Städten (München, Hamburg und Stuttgart) war sie auf der Suche nach der Gemeinschaft, wie sie sie als eines von acht Kindern von Zuhause kennt. Daher war eine Pension ein schon lange gehegter Traum von ihr.

Da lag die gemeinsame Vision auf der Hand: Wir wollen einen besonderen Ort für Gruppen schaffen, an dem gemeinsam gearbeitet und entspannt werden kann. Alles unter einem Dach in einem persönlichen Rahmen!

Dass nun das Ganze noch in der wundervollen Natur des Hochschwarzwaldes eingebettet ist, ist für uns ein Geschenk, an dem wir uns jeden Tag aufs Neue erfreuen können. Es fiel uns leicht, die dazu vergleichweise hektische Freiburger Innenstadt hinter uns zu lassen, und unseren Lebensmittelpunkt nach Saig zu verlagern.

Meine Frau betreibt die Saiger Lounge als Geschäftsführerin. Ich arbeite als selbständiger Berater in unterschiedlichen Projekten. Vermutlich werde ich hin und wieder bei Kunden-Workshops den eigenen Seminarraum vermissen ;-) Und ich genieße es dann natürlich auch im eigenen Haus zu arbeiten.

Wir wünschen uns von Herzen, dass Gruppen bei uns in Saig die Gemeinschaft genießen können. Sei es mit Freunden, mit einem Trainer oder mit Kollegen, die ein Stück vertrauter geworden sind…

Udo Möbes & Ulrike Peter